Weiterhin gemeinsam stark: ENERTRAG Betrieb und UL bauen Kooperation bei Weiterbetriebsgutachten für Alt-Anlagen aus

03.03.2021

ENERTRAG Betrieb und UL festigen die erfolgreiche Zusammenarbeit für Weiterbetriebsgutachten: 250 Weiterbetriebsgutachten (praktisch und analytisch) wurden allein in 2020 erstellt. Das führt zu mehr Expertise für Betreiber von Alt-Anlagen aus einer Hand. Erklärtes Ziel ist es, das Joint Venture auch im europäischen Ausland zu etablieren.

Dauerthal / Bremen:  2020 war ein erfolgreiches Jahr für ENERTRAG Betrieb und UL, einem globalen Unternehmen der Sicherheitswissenschaften. Dank der eingespielten Prozesse konnten bereits 250 Weiterbetriebsgutachten nach DIBt-Richtlinie erstellt werden, meist für Anlagentypen von GE, Vestas und NEG Micon. Zum Jahreswechsel wurde die weitere Zusammenarbeit vertraglich festgelegt und der Grundstein für das gemeinsame Wachstum im europäischen Ausland gelegt. Für die Kunden bedeutet dies: Weniger Aufwand und mehr Expertise aus einer Hand.

„Betreiber alter Windkraftanlagen sollten sich unbedingt einen Überblick verschaffen, in welchem technischen Zustand die betreffende Anlage ist. Planen Sie die Weiterbetriebsprüfung als WKP für die Behörde mit ‚erweiterter Analyse‘ ein. Die Mehrkosten für den analytischen Teil der Weiterbetriebsprüfung sind vergleichsweise gering und sie bekommen eine gute Übersicht, welche Weiterbetriebsdauer möglich ist. Mit UL haben wir einen ebenso erfahrenen Partner in der Umsetzung des analytischen Teils des Weiterbetriebsgutachtens gefunden“, erläutert Michael Dahm, Geschäftsführer ENERTRAG Betrieb. Dass Weiterbetriebsprüfungen für die Betreiber erfolgreich sein können, bestätigt Kai Grigutsch, Geschäftsführer bei UL, zuständig für Zertifizierung im Bereich Windenergie und dezentrale Erzeugungseinheiten: „Unsere Erfahrung zeigt, dass so gut wie in allen Fällen eine Weiterbetriebsdauer möglich ist. Wie lang diese ausfällt, ist stark abhängig von verschiedenen Faktoren wie unter anderem Standort und Anlagentyp, auch die Nabenhöhe spielt eine Rolle“. Grigutsch erklärt weiter: „Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Weiterbetriebsdauer durch Anpassung der Betriebspläne zu optimieren.“

Das Gutachten fasst die Ergebnisse der praktischen Prüfung und die Ergebnisse der analytischen Bewertung zusammen. Beide Unternehmen sind akkreditiert und erfüllen in vollem Umfang die Anforderungen der DIBt-Richtlinie. Nach dem Prinzip „einmal geprüft, überall anerkannt“ können Betriebsführer und Betreiber so bei Beauftragung Doppelarbeiten vermeiden und sichergehen, dass die rechtlichen Anforderungen nach DIBt-Richtlinie an das Weiterbetriebsgutachten erfüllt sind. Ein weiterer Vorteil: Als Tochterunternehmen der ENERTRAG, Betreiber mehrerer Hundert eigener Anlagen, kann auf wertvolle Erfahrungen für den praktischen Teil der Weiterbetriebsprüfung zurückgegriffen werden. Die Stärken und Schwächen der einzelnen Anlagentypen sind daher bekannt und eine Erfahrung, die sich vor allem bei der Frage um den möglichen Weiterbetrieb einer Windkraftanlage für den Kunden auszahlt. Zusammen mit dem Partner UL, der auf über 500 Sachverständige im Bereich Erneuerbare Energien zugreifen kann und Experte für die Analytik ist, können die rechtlichen Anforderungen an das Weiterbetriebsgutachten vollends erfüllt werden.

Erklärtes Ziel für die kommenden Jahre ist die Erstellung von Weiterbetriebsgutachten in weiteren Märkten, insbesondere im europäischen Ausland. Denn anders als in Deutschland gibt es in anderen europäischen Ländern bisher keine klaren Richtlinien für die Betreiber von Alt-Anlagen.

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